Organisation von Arbeitsabläufen in einem Unternehmen
Eine der wichtigsten Fragen im Unternehmen ist die Frage nach den
Arbeitsabläufen, dem sogenannten Workflow. Hier betrachtet man die die Prozesse zur Leistungserstellung von der einzelnen Tätigkeit bis zu komplexen Organisationsstrukturen.
In jedem Unternehmen ergeben sich sogenannte gewachsene Strukturen, die die Organisation von Arbeitsabläufen erschweren. Häufig treten Divergenzen in den Arbeitsabläufen zwischen verschiedenen Abteilungen, Aufgabenstellungen und Unternehmensbereichen auf, da Aktivitäten doppelt, überschneidend oder gar nicht auf einander abgestimmt sind.
Der Workflow, oder auch
Geschäftsvorfall,
Vorgang oder
Arbeitsablauf genannt, zerteilt die Aufgaben in möglichst kleine und verschieden Aktivitäten und beschreibt diese möglichst exakt. Aus diesen Beschreibungen können dann Abhängigkeiten zwischen den vertikalen und horizontalen Ebenen heraus gestellt werden. Dabei sollten die Aktivitäten und deren Auswirkungen idealerweise so beschrieben und fixiert werden, das das Ergebnis der Aktivitäten genau vorausschaubar und wiederholbar wird. Hierbei werden den Arbeitsabläufen auch die benötigten Ressourcen wie Personen, benötigte Betriebsmittel und Maschinen zugeordnet und die zeitlichen Abhängigkeiten festgelegt.
Aus der Zusammenfassung aller Workflows im Unternehmen ergibt sich dann die benötigte oder optimierte Organisationsstruktur. Dabei besteht natürlich die Gefahr der „Überorganisation“ und das Fehlen der Flexibilität. Hier eine optimale Abstimmung zwischen formaler und informaler Organisation zu finden ist die Aufgabe des
Workflow-Managements.
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