Unternehmen sind auf Gewinnmaximierung ausgelegte Betriebe. Sie sind in Privateigentum und können selbstbestimmt wirtschaften.
Unternehmen sind abzugrenzen von öffentlichen Betrieben, die nicht in Privateigentum sind und Vereinen, die nicht auf Gewinnmaximierung ausgelegt sind.
Gesellschaftsform
In Deutschland gibt es eine Reihe unterschiedlicher
Rechtsformen, die ein Unternehmen annehmen kann, grob zu untergliedern nach Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften.
Die bei weitem verbreiteteste Gesellschaftsform ist dabei die Einzelgesellschaft, in der vor allem kleine Unternehmen häufig organisiert sind.
Größe
Eine weitere Möglichkeit der Unterscheidung von Unternehmen ist nach Größenklassen. In gesetzlichen Regelungen wird zur Größenmessung häufig eine Kombination aus
Umsatz, Mitarbeiterzahl und
Bilanzsumme verwendet.
In bekannten Rankings, wie etwa der
Rangliste der US-Zeitschrift Fortune, wird der Umsatz als Hauptmaßstab verwendet. Die Größe von börsennotierten Unternehmen kann man auch anhand Marktkapitalisierung messen.
Kapitalmarktorientierung
Eine Eigenschaft, die mit gesetzlichen Folgen einhergeht, ist die Kapitalmarktorientierung. Ein Unternehmen wird dann als kapitalmarktorientiert bezeichnet, wenn es Wertpapiere ausgegeben hat, die börsennotiert sind.
Dabei kann es sich um Aktien handeln, aber auch um Anleihen. In der Europäischen Union müssen alle kapitalmarktorientierten Konzerne einen Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen (IAS/IFRS) ablegen.