Die verschiedenen Kontenrahmen für die unterschiedlichen Wirtschaftszweige wie beispielsweise Einzelhandel, Großhandel, Banken und Industrie, sind so weit generalisiert, dass alle Betriebe sich daraus einen individuellen Kontenrahmen zusammenstellen können.
Dies ist insofern wichtig, als dass die vorhandenen Muster nicht für jeden Betrieb im gleichen Maß passen und ein bestimmter Kontorahmen nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.
Sowie die standardisierten Kontenrahmen der DATEV:
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Beispiel: Die Kontenklassen des SKR 04
| Klasse 0 | Anlagevermögen | die Konten für den langfristigen Finanzierungsbedarf des Unternehmens |
| Klasse 1 | Umlaufvermögen | die Konten für den Warenverkehr und die kurz- und mittelfristigen Finanzen sowie die aktive Rechnungsabgrenzung |
| Klasse 2 | Eigenkapital | Konten für das Eigenkapital (einschließlich der Unterkonten) sowie für Kapital- und Gewinnrücklagen |
| Klasse 3 | Fremdkapital | Konten für alle Verbindlichkeiten sowie für die passiven Rechnungsabgrenzungen |
| Klasse 4 | Erträge | Konten für Erträge aus Umsatz, Dienstleistungen, Bestandsveränderungen, gewährte Boni und Skonti u.a. |
| Klasse 5 | Aufwendungen | Konten zum Materialaufwand, erhaltene Boni und Skonti u.a. |
| Klasse 6 | Aufwendungen | Konten für die betriebsnotwendigen Aufwendungen, z.B. Lohn und Gehalt, Abschreibungen, Miete |
| Klasse 7 | Weitere Erträge/ Weitere Aufwendungen | Konten für Zinsaufwendungen und Erträge, Gewerbe- und Grundsteueraufwand u.a. |
| Klasse 9 | Privatkonten / Sonstige Konten | Konten für Privateinlagen und –entnahmen sowie Eröffnungs- und Schlussbilanzkonto |

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