Das Umsatzkostenverfahren hingegen ermittelt aus Umsatzerlösen und Herstellungskosten der verkauften Güter zunächst ein Bruttoergebnis vom Umsatz. Von diesem Bruttoergebnis werden Vertriebskosten, Verwaltungskosten sowie weitere Aufwände abgezogen und Erträge hinzugerechnet. In der letzten Zeile steht, wie im Gesamtkostenverfahren, auch hier der Jahresüberschuss.
Das Jahresergebnis lässt sich durch die Wahl des einen oder des anderen Verfahrens zur Berechnung nicht beeinflussen. Der Unterschied liegt vielmehr in der Transparenz. Das Gesamtkostenverfahren hat insgesamt einen höheren Informationsgehalt, da es Bestandsveränderungen explizit berücksichtigt und die Kostenarten detaillierter aufsplittet.

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