Online Buchhaltungsprogramm

Die Grundlage der Finanzbuchführung mit wenigstens zwei Eintragungen pro Geschäftsvorfall

Als doppelte Buchführung (kurz: Doppik) bildet die Grundlage der Finanzbuchführung. Das Prinzip der doppelten Buchführung ist es, für jeden Geschäftsvorfall zwei Einträge in den Büchern zu machen: Einen auf der Soll-Seite (links) und einen auf der Haben-Seite (rechts) von sogenannten Konten. In Deutschland sind für die doppelte Buchführung sowohl Angaben des Handelsgesetzbuchs (HGB) als auch die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) zu beachten. Um die doppelte Buchführung zu vereinfachen, wurden in den letzten Jahren viele arten von Buchhaltungssoftware entwickelt.

Kontensystem

Die Idee dahinter ist, dass es für jeden Posten in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) wenigstens ein Konto gibt (Beispielsweise „Vorräte“, „Bank“ oder „Umsatzerlöse“).

Mit der doppelten Buchführung ist es möglich, den Periodenerfolg eines Unternehmens auf zwei Arten zu ermitteln: Einerseits in der Bilanz durch den Vergleich des Eigenkapitals zu Beginn und Ende der Periode und andererseits in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) durch den Vergleich von Aufwand und Ertrag.

Damit haben wir auch schon die beiden wichtigsten Konten in der Doppik vorgestellt. In die Bilanz werden zum Ende jedes Geschäftsjahres alle Bestandskonten eingebucht, sodass aus Ihr ersichtlich ist, welche Vermögenswerte und welche Schulden das Unternehmen an einem bestimmten Stichtag hat. Die GuV hingegen ist ein periodenbezogenes Erfolgskonto. Sie gibt an, in welcher Höhe Aufwände und Erträge in einem bestimmten Zeitraum angefallen sind.

In den Bestandskonten werden Erhöhungen der Aktiva ins Soll (links) gebucht, Erhöhungen der Passiva hingegen ins Haben (rechts). In den Erfolgskonten werden Aufwände ins Soll gebucht, während Erträge im Haben eingetragen werden.

Beispiel

Wenn ein Geschäftsvorfall anfällt, ist wenigstens eine Buchung vorzunehmen. Nehmen wir etwa den Verkauf eines Produkts für €119, inklusive €19 Umsatzsteuer, bei dem der Kunde bar bezahlt. Der Buchungssatz würde wie folgt aussehen:



SollHaben
Kasse €119 anUmsatzerlöse €100
Umsatzsteuer €19

Das bedeutet, dass sich der Bestand in der Kasse um €119 erhöht hat, während €100 an Umsatzerlösen angefallen sind. Die Umsatzsteuer von 19€ muss später an das Finanzamt abgeführt werden und wird daher in einem Bestandskonto als Passiva gebucht.

Dieses kleine Beispiel erleichtert hoffentlich einigen von Ihnen den Zugang zur doppelten Buchführung.

Synonyme
  • Doppik
  • Kaufmännische Buchführung
Verwandte Themen
Mehr als 48.000 Unternehmen arbeiten mit e-conomic

Einfach, flexibel und sicher. Alles, was Sie brauchen, ist ein Internetzugang.


Aus diesem Grund haben sich Tausende von Unternehmen bei der Wahl ihres Buchhaltungs- und Rechnungslegungssystems für e-conomic entschieden.


e-conomic erleichtert die Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater oder externen Buchhalter.

Bestellen Sie e-conomic

Sie haben 30 Tage kostenloses Rücktrittsrecht zum Ausprobieren

e-conomic bestellen

Kontakt

e-conomic Deutschland
OSDE GmbH
Potsdamer Platz 11
10785 Berlin
Deutschland
Tel.:
Support:
E-Mail:
030 25 55 87 89
030 25 55 87 89
info@e-conomic.de

e-conomic in Kürze

e-conomic ist eine Online Buchhaltungssoftware und wird von mehr als 48.000 Firmen und 4.100 Steuerberatern weltweit genutzt. Die Software ist flexibel und einfach zu benutzen und Sie können Ihrem Steuerberater kostenlos Zugang gewähren.